Paradies statt Hexenland - Ferien

Mit drei kleinen Kindern in die Ferien zu fahren, ist so eine Sache... Schon beim Buchen fängt es an: Es ist immer ein Kind zu viel. Dann die ganze Organisation. Fahren wir? Fliegen wir? Ist denn das auch wirklich Urlaub da - also auch ein paar Minuten am Tag für Mama und Papa - oder sind wir auch am Ferienziel verantwortlich fürs 24-Stunden-Unterhaltungsprogramm? Wir fliegen - oh, wir müssten umsteigen - keine gute Idee. Also Fliegen und Fähre? Geht nicht, Twin-Hexlein B wird's auf dem Schiff fürchterlich schlecht... Lassen wir das, doch  mit dem Auto. Fahren wir nachts? Besser am Tag? Wann schlafen sie? Wann haben sie Hunger? Dann packen... Eine Woche, dreimal sieben Hexlein-Outfits, Ersatzkleidung, für warm und für kalt, für Sonnenschein und Regenwetter... Alles zum Spielen, zum Schlafen, zum...
Es ist einfacher geworden, seit auch die Twin-Hexlein auf normalen Stühlen normales Essen essen und danach in normalen Betten schlafen... Trotzdem noch immer eine logistische Höchstleistung und nebst den horrenden Kosten Grund genug als Ferienziel meistens "Terrassien" oder "Gartenhausen" zu wählen. Weil aber so ein Tapetenwechsel manchmal doch schön ist und gut tut, wagen wir es ab und an doch.