Ich koche nicht sonderlich gerne - ich hätte lieber einen Koch, als eine Putzfrau (wobei ich die auch nicht habe) - und habe mich früher am Liebsten von Pasta mit Fertigsaucen oder Jogurt mit unterschiedlichen Frühstücksflocken darin ernährt. Schnell, einfach, praktisch eben.

Die Hexlein stellten mich schon von ganz klein auf vor kulinarische Herausforderungen. Das grosse Hexlein hielt rein gar nichts vom liebevoll zubereiteten Brei und auch die in der Not gekauften Gläschen wusste sie nicht zu schätzen. Ich stiess dann auf BLW (Babyledweaning) und siehe da, auf einmal war Essen interessant. Und ich gehörig gefordert, um meinem gemüsehassenden Baby abwechslungsreiche und gesunde Kost zuzubereiten. Die Twin-Hexlein wiederum assen zwar Brei, allerdings nur ungefähr eine Sorte einer bestimmten Sorte Gläschen. Und beschlossen dann kurzerhand ebenfalls recht früh, dass sie lieber aus unseren Tellern essen würden.

Heute essen sie alle drei recht ordentlich, scheinen allerdings eine angeborene - man beachte die Ernährungsvergangenheit der Mama und wundere sich - Abneigung gegen alles was nach Gemüse riecht, wie Gemüse aussieht oder einfach Gemüse ist zu haben. Was die Herausforderung des täglichen Kochens noch verstärkt. Zumal zumindest ich mittlerweile die Freuden einer abwechslungsreichen Ernährung entdeckt habe und es darum vorziehe nicht täglich "nackige" Spaghetti oder Pizza zu essen.

 

Mittlerweile ist die Küche tatsächlich so etwas wie das Herz des Hauses geworden. Täglich warmes Mittagessen, seit über einem Jahr immer selbst gebackenes Brot, am Sonntag einen feinen Zopf, immer mal wieder etwas Süsses und ganz viel Eingemachtes und Eingekochtes entstehen hier. Und weil ich - seit ich jeden Tag für meine Hexlein koche (n muss) - bemerke, wie mühsam die Sucherei nach den an Lust und Zeit und Abwechslung angepassten Menüs ist, habe ich angefangen hier fleissig zu sammeln und hoffe somit mich und Euch ab und an ein wenig inspirieren zu können.

Mein Herz des Haues... Immer zu klein, bunt, alt und chaotisch (das macht der Platzmangel).
Aber gemütlich, mit Charme und der Entstehungsort ganz vieler feiner Sachen.