Brot, Kuchen, Kekse...

Vor zehn Jahren noch hätte ich mich für komplett verrückt gehalten, hätte ich gewusst, dass ich mich später einmal wie ein Kind an Weihnachten über eine Küchenmaschine freue. Typisch Hausfrau aber habe ich eine Leidenschaft fürs Backen entwickelt und das Handrührgerät hat irgendwann rauchend den Geist aufgegeben. Seit ich ein Rezept für Brot aus dem Gusseisentopf entdeckt habe, backe ich unsere Brote mehrheitlich selber. Motiviert von ausnahmsweise vier freudigen Essern meiner Erzeugnisse. Statt Kuchen und Kekse zu kaufen, backen wir sie oft selber. Meine Hexlein lieben kaum etwas mehr, als Allerlei Gebackenes mit ganz viel bunten Zuckerstreusel zu dekorieren und dabei mindestens die Hälfte gleich in ihren Bäuchlein verschwinden zu lassen. Auch an dieser Stelle möchte ich Rezepte und Ideen sammeln, für mich und für andere hungrige Schleckmäuler. Viel Spass beim Stöbern und Nachbacken.


Schnelle Schoko-Bananen-Muffins

Zutaten:

  • 190g Mehl (Weizen-Weissmehl, schmeckt aber sicher auch mit Vollkorn super)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 100g Schokolade
  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 80g flüssige Butter
  • 4 reife Bananen
  • allenfalls etwas Vollrahm

Zubereitung:

Mehl und Backpulver verrühren, Schokolade dazu raspeln (oder ganz klein schneiden) und ebenfalls verrühren. Eier verquirlen, mit Zucker und flüssiger Butter mischen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Ei-Zucker-Butter-Mischung mit den trockenen Zutaten vermischen, Bananen-Mus unterrühren. Je nach Bedarf (falls der Teig zu fest ist) noch etwas Vollrahm dazu mischen. In vorbereitete Muffinform geben und bei 180 Grad (im vorgeheizten Ofen) 20-25 Minuten backen.

Nach Lust und Laune dekorieren und geniessen.

Nussecken mit karamelisierten Cashews

Weil das Wetter noch immer ganz grauenhaft grau und kalt ist, dehnen wir unseren Rückzug in die Küche einfach noch etwas aus und kreieren doch einmal unseren eigenen Kuchen. Und so riecht es hier schon wieder ganz verlockend, eine Mischung aus "Chilbi" und Weihnachtszeit.

Zutaten

"Karamellisierte Cashews":

200g Chasews

200g Zucker

125ml Wasser

1 Päckchen Vanillezucker

(für die Nussecken reicht die Hälfte der Zutaten, aber ein bisschen Nüsse pur naschen...)

Zubereitung:

Cashews etwas zerkleinern. Wasser, Zucker und Vanillezucker in einer Pfanne mischen und aufkochen. Chashews dazu geben und so lange unter Rühren kochen, bis die Masse karamellisiert. Wenn das Wasser verdampft ist, werden die Nüsse erst "bröselig", dann einfach geduldig weiter rühren, bis die Nüsse wieder glänzen. Auf einem Backpapier auskühlen lassen.

 

"Nussecken"

450g Weissmehl

200g Rohzucker

Prise Salz

10g Vanillezucker

16g Backpulver (1 Päckli)

Schale einer Biozitrone

150g flüssige Butter

6 Eier

2dl Milch

50g Cashew-Mus (fehlt auf dem Bild, war eine intuitive Eingebung während dem Backen...)

 

Alle trockenen Zutaten (bis und mit Zitronenschale) in einer Schüssel gut vermischen. In einem anderen Gefäss die restlichen Zutaten gut verrühren (darauf achten, dass sich das Cashewmus gut löst). Zu den trockenen Zutaten in der Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig sollte so flüssig sein, dass er sich gut auf ein (gebuttertes und bemehltes) Backblech leeren lässt. Die abgekühlte karamellisierten Cashews unter den Teig rühren. 

Backofen auf 200 Grad vorheizen, den Teig auf das vorbereitete Backblech leeren und für 15-20 Minuten backen. Kuchen auf dem Blech auskühlen lassen, dann in Ecken schneiden. Zum Servieren mit etwas Puderzucker bestreuen.

 


Orangen-Kuchen - wenn Weihnachten schon im Februar ein bisschen zurück kommt...

Das super feine Zitronenblechkuchen von creation4you als Basis und ganz einfach nach unseren Gelüsten und unseren Gaumen angepasst... Oh, es roch so wunderbar, fast kam ein bisschen Vorweihnachts-Freude und -Stimmung zurück. Das darf Ende Februar schon noch sein, oder? Der Geschmackstest steht noch aus, aber was so lecker riecht, kann eigentlich nur hervorragend schmecken. Nachdem Zvieri wissen wir es.


Rüebli-Brot oder für die Hexlein "Häsli-Brot"

Wenn im Kühlschrank ganz viele feine Rüebli auf Verwertung warten und ein Brot gebacken werden soll, dann verbinden wir das Ganze doch und zaubern rasch ein Rüebli-Brot - oder für die kleinen Hexlein ein "Häsli-Brot". Tatsächlich wurden die kleinen orangen Rüebli-Stückli ohne Diskussion ignoriert und das Brot mit grossem Appetit gegessen. Es ist aber auch einfach wunderbar. Locker, trotzdem herrlich feucht und ein ganz klein wenig süsslich. Und die leichte Orangefärbung des Brotes ist das Tüpfelchen auf dem i. Durch die Feuchtigkeit hält sich das Brot auch wunderbar bis zum nächsten und übernächsten Tag. Ich glaube, ich nehme es ins Shopangebot auf. Bei uns wird es definitiv wieder auf den Tisch kommen.


Auffrisch-Brötchen

Auffrischen-Brötchen darum, weil sie mit dem beim Füttern übrig gebliebenen Lievito Madre hergestellt werden.

 

Zutaten:

    355g Milch
    600g Weizenmehl
    160g Lievito Madre
    9g Frischhefe
    12g Honig
    11g Salz
    55g Olivenöl

 

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Olivenöl in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine drei Minuten langsam verkneten. Der Teig ist recht fest. 5-6 Minuten bei nächsthöherer Geschwindigkeit kneten, bis ein fester elastischer glatter Teig entstanden ist. Falls der Teig zu fest ist und sich nicht richtig kneten lässt, damit beginnen das Olivenöl schluckweise dem Teig während des Knetens zuzugeben und unterzukneten. Der Teig wird dann schrittweise weicher. Sobald alles Olivenöl im Teig ist, diesen schön glatt auskneten. 90 Minuten ruhen lassen.

 

Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf auskippen. Rückseite auch bemehlen. Den Teig in 11-12 Stücke von etwa 100g teilen. Dabei darauf achten, dass die Stücke möglichst quadratisch oder rechteckig werden. Von einer Seite her 3-4x straff einrollen und den Schluss gut zudrücken. Es entsteht eine zylindrische Form des Teiglings. Je nach Bedarf noch etwas langrollen. Die Teiglinge mit dem Schluss nach oben auf ein bemehltes Tuch legen und zugedeckt ruhen lassen. Entweder im Kühlschrank bei 5 Grad für 12 Stunden oder bei Zimmertemperatur für ca. 45 Minuten.

 

Backofen auf 220 Grad vorheizen. Teiglinge oben einschneiden und mit Wasser besprühen. In den Ofen gegeben und sofort viel Dampf einschiessen. Bei konstant 220 Grad für ca. 20-23 Minuten backen.

 

PS. Ich habe meine Brötchen auf dem Schamott-Backstein gebacken.


Apfel-Quark-Streusel-Kuchen

Einmal im Jahr MUSS diese wunderbare Torte aus dem Backofen hüpfen. Er hat mich schon meine ganze Kindheit - von meinem Mami liebevoll zu jedem meiner Geburtstage gebacken - begleitet und diese Tradition setze ich nun an jedem meiner Geburtstage einfach selber weiter.

 

Nachdem ich irgendwann leider das Originalrezept "verloren" habe, habe ich bei bettybossi einen perfekten Ersatz gefunden, den ich ein klein bisschen für den Geschmack nach Kindheit und Geburtstag abändere.

 

Wer mich zu Kaffee und meinem Lieblingskuchen einladen möchte, findet das Rezept unter dem Link oben ;-).


Zitronenblech-Kuchen - ein Gedicht

Sich auf Facebook in diversen Kochgruppen zu tummeln, lohnt sich auf jeden Fall ;-). Kürzlich habe ich dabei nämlich diesen wunderbar saftigen und lockeren Zitronenblech-Kuchen von creation4you entdeckt. Unglaublich, was diese Powerfrau im Akkord zaubert. Stöbern auf ihrer Seite lohnt sich auf jeden Fall. Und sicher verrät sie auch Dir ihr Rezept, wenn Dich die Bilder jetzt "glustig" gemacht haben. Den Hexlein auf jeden Fall hat es wunderbar geschmeckt und der Liebste meinte, er müsse mit mir schimpfen, sei er doch auf Diät ;-).


Ein wahres gedicht von einem sonntagszopf

Genau wie das Brotbacken ist auch das Backen eines frischen Zopfes für den Sonntagsbrunch zu einem festen Bestandteil meiner Küche geworden. Was gibt es Besseres, als ein leichter noch warmer Zopf mit Butter und selbst gemachter Konfitüre... Und nun habe ich das definitiv weltbeste Rezept gefunden.

Zutaten:

1 kg Mehl (Weissmehl/Zopfmehl)

60 gr Zucker

20 gr Salz

6 dl Milch

1 Ei

1 Eigelb

1 Würfel Frischhefe

100 gr geschmolzene Butter

Eigelb, Salz und Rahm zum Bestreichen

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen. Ei und Eigelb darunter rühren. Milchgemisch zum Mehl geben und kräftig vermischen und kneten. Die flüssige heisse Butter dazugeben, nochmals kneten. Mit einem feuchten Tuch zudecken und an einer warmen Stelle auf etwas das Doppelte aufgehen lassen.

 

Zopf/Zöpfe formen (den Teig möglichst nicht mehr kneten). Ich mache je nach Schleckermäuler am Tisch 2-3 Stück aus der Teigmenge. Den geflochtenen Zopf nochmals etwa 20 Minuten aufgehen lassen, mit einem Gemisch von Eigelb, Rahm und etwas Salz (macht den Zopf schön glänzend) bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 20 Minuten backen.



Marroni-Brownies

Ich liebe Vermicelles - ein winziger, aber guter Trost, dass der Sommer vorüber ist und Herbst und Winter die Tage wieder kurz und kalt werden lassen. Darum ein Muss das Rezept auszuprobieren, über das ich bei lalasophiebackt.ch gestolpert bin. Und wer weiss, vielleicht kann ich damit ja auch bei den drei Hexlein die Freude am Marconi-Püree wecken...

 

Das Rezept findet ihr, wenn ihr den Link anklickt. 

 

PS. Ich fand sie Hammer, der Liebste ebenfalls, zwei von drei Hexlein schlugen kräftig zu und schlussendlich beglückten sie auch noch Grandpapa und des Liebsten Arbeitskollegen. Wird wieder gemacht, definitiv!


Schnelle Bananen-Muffins

Sehr reife Bananen, hungrige Hexlein und grausiges Herbstwetter... Die perfekten Zutaten für Bananen-Muffins. Und zwar für schnelle, weil die Hexlein sie zum Abendessen natürlich gleich kosten möchten.

Zutaten:

250g Mehl

1 EL Backpulver (ca. 1/2 Päckchen)

eine gute Prise Salz

2-3 überreife Bananen (mit der Gabel zerdrückt)

100 g Rohrzucker

2 Päckchen Vanillezucker

100 g Butter (geschmolzen und etwas abgekühlt)

1 Ei

 

Zubereitung:

Muffinform vorbereiten (Rezept ergibt 12 Muffins), Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer grossen Schüssel gut miteinander mischen. In einer zweiten Schüssel mit dem Handrührgerät Bananen, Rohrzucker und Vanillezucker gut verrühren. Butter und Ei unterrühren.

Bananenmasse zur Mehlmischung giessen und alles gut mischen. Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 15 bis 20 Minuten backen.


Das Hexlein tritt in Mamas Fussstapfen

Und hat heute - mit Hilfe der "Kinderleichten Becherküche" - ihre ersten Muffins praktisch ganz alleine gebacken. Stolz bin!!! 


Mohnkuchen mit streusel

Zutaten:

Für den Mürbeteig

250g Weizenmehl

1 TL Backpulver

100g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Ei

150g Butter

Für die Mohnfüllung

1 Liter Milch

50g Zucker

100g Butter

1 Prise Salz

150g Weizen-Griess

1 Packung backfertige Mohnfüllung (Mohnback)

200g Rahm

3 Eier

Den Mohnback habe ich selber hergestellt, da er hier irgendwie nirgends zu finden war. Geht ganz einfach und schnell und im Internet finden sich zahlreiche Rezepte dazu.

 

Für die Streusel

100g Butter

80g Zucker

1 Prise Salz

150g Mehl

 

Zubereitung:

Für den Mürbeteig Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz auf der Arbeitsfläche gut vermischen. Ei und Butter dazugeben und mit den Händen zügig zu einem Mürbeteig kneten. Nur so lange wie nötig kneten, damit der Teig nicht bröselig wird. Dann den Teig mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

Für die Mohnkuchen-Füllung die Milch mit Zucker, Butter und Salz aufkochen. Den Griess unter Rühren einrieseln lassen, den Mohn dazugeben, und 3 Minuten unter Rühren köcheln lassen. Die Mohnfüllung zum Abkühlen beiseite stellen.

 

Für die Streusel Butter mit Zucker und Salz in einem schmalen, hohen Gefäss mit dem Handrührgerät (Schlagbesen) 2 Minuten schaumig schlagen. Dann das Mehl dazu geben und nun nur noch kurz weiter rühren, bis die Streusel gut vermengt sind.

 

Die Springform fetten und mit dem Mürbeteig auslegen. In die inzwischen etwas abgekühlte Mohnkuchen-Füllung den Rahm und die 3 Eier rühren. Die Füllung auf den Teig streichen und mit den Streusel abdecken. Dann den Mohnkuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft oder 180 Grad Unter/Oberhitze ca. 45 Minuten backen, solange bis die Streusel goldbraun geworden sind. Den Mohnkuchen erst aus der Form nehmen, wenn er ganz abgekühlt ist.

 

 

 

Den Tipp mit dem Auskühlen solltet ihr unbedingt beherzigen... Andernfalls, wenn vor lauter Gier der Kuchen zu früh angeschnitten wird, schaut es dann so aus wie bei uns. Egal, lecker wars trotzdem!


Hamburgerbrötchen - Brioche Burger Buns

Zutaten:

200ml warmes Wasser

4 EL Milch

1 Würfel frische Hefe (keine Trockenhefe)

35g Zucker

8g Salz

80g weiche Butter

500g Mehl (Typ 550 gemäss Rezept, da es nicht zu finden war, habe ich Halbweissmehl genommen)

1 Ei

zusätzlich:

1 Ei

2 EL Milch

2 EL Wasser

Sesam

 

Zubereitung:

Das warme Wasser und die Milch in eine Schüssel geben, Zucker dazu mischen und Hefewürfel hinein bröseln. Zirka fünf Minuten stehen lassen.

Dann alle restlichen Zutaten des Teiges (Mehl, Salz, ein Ei, Butter) zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Den Teig nun abgedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen. Dann die Brötchen formen. Pro Brötchen nimmt man ca. 80-90g Teig. Teigportion in der Hand zu einer Kugel formen und mit der Handfläche auf ein Backpapier zu einer flachen Scheibe mit etwa 8-9cm Durchmesser drücken.

Jetzt die Teiglinge nochmals eine gute Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei mit 2EL Wasser und 2EL Milch verquirlen. Teiglinge nach dem Gehen damit bestreichen und mit Sesam bestreuen.

 

Bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Ofen ca. 16-20 Minuten goldbraun backen. Auf Kuchengitter auskühlen lassen und... Mmmhhhh!!!


Bananen-Schokoladen-Kuchen

 

 

 

Wenn in der Obstschale zu viele überreife Bananen liegen und noch immer viel zu viel Osterschokolade da ist... Ein weiteres super feines Kuchenrezept entdeckt, ausprobiert und von fünf Leckermäulern für hervorragend befunden!

Zutaten:

100g Schokolade

200g Mehl

1/4 TL Backpulver

1 TL Natron

1 Prise Salz

1/2 TL Zimtpulver

120ml Pflanzenöl

200g brauner Zucker (ich habe etwas weniger genommen)

2 Eier

3 mittelgrosse Bananen, mit der Gabel zu Mus zerdrückt

 

Zubereitung:

Schokolade über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen. Den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und Kuchenform vorbereiten.

Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mischen und sieben. Öl Zucker und Eier mit einem Handrührgerät gut durchmixen. Bananen-Mus zugeben. Alles in die Mehlmischung geben und solange leicht rühren, bis das Mehl homogen eingearbeitet ist. 

Den Teig nun in zwei Hälften teilen. Schokolade zur einen Hälfte geben und die beiden Teige abwechselnd in die Form geben. Kurz mit einer Gabel durchfahren und die Teige miteinander verzwirbeln. Dann in den Ofen geben und ca. 50 Minuten lang backen. Probe machen. Kuchen auskühlen lassen, evtl. mit etwas Puderzucker verzieren und geniessen.


Roggen-Vollkorn-Pekan-Brot

Wieder einmal an ein Roggenbrot gewagt. Ich mags. Das Kompakte, Feste, Nahrhafte...

Zutaten:

400g Roggen-Vollkorn-Mehl

300ml warmes Wasser

2 TL Trockenbackhefe

70g gemahlene Pekannüsse

3 TL Salz

 

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Ebenfalls in die Schüssel geben und alles mit einem Holzlöffel vermengen. Zugedeckt 12-18h gehen lassen.

 

Backofen inkl. Gusseisentopf auf 240 Grad vorheizen. Teig nochmals kurz durchkneten, Brot formen. Brot in den vorgeheizten Gusseisentopf geben, Deckel drauf und 30 Minuten backen. Deckel entfernen und weitere 12-15 Minuten backen. Brot zum Abkühlen aus dem Topf nehmen.

Osterhasen-Schoggi-Kuchen

Obwohl die Hexlein von uns kaum Schokolade bekamen und wir auch das Umfeld dazu zu motivieren versuchten, doch auf allzu viel Süsses zu verzichten, waren wir nach dem Osterfest um einige Kilogramm Schokolade reicher. Das aktuelle kalte Regenwetter ist wie geschaffen zum backen und mit dem folgenden Rezept - es ist übrigens fantastisch - haben wir immerhin schon wieder 150g Schokolade plus einen Osterhasen verwertet.

Zutaten:

Butter und Mehl für die Form

50g Haselnüsse (ich habe Mandeln genommen)

150g Schokolade

3 Eier

1 Prise Salz

140g weiche Butter

100g Zucker

140g Mehl

1/2 TL Backpulver

1dl Milch

etwas Kakaopulver

1 kleiner Osterhase

 

Zubereitung:

  1. Springform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Haselnüsse und Schokolade zerhacken (gemäss Originalrezept grob, ich habs recht fein gemacht).
  2. Eier trennen. Eiweiss mit Salz steif schlagen. Kalt stellen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Eigelb darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen, zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Milch darunterrühren. Gehackte Schokolade, etwas Kakaopulver für die Farbe und Nüsse daruntermischen. Eiweiss darunterheben. Masse in die vorbereitete Form füllen. Kuchen in der Ofenmitte ca. 45 Minuten backen. Backprobe machen.
  3. Kuchen aus dem Ofen nehmen. Ca. 10 Minuten ruhen lassen. Hase darauflegen und schmelzen lassen. Kuchen auskühlen lassen.

Dinkel-Hanf-Flohsamen-Brot

Gerade frisch aus dem Ofen gehüpft, eine neue Brotkreation mit ein paar Zutaten, die ich gestern beim Einkaufen entdeckt habe... 

 

Zutaten:

400g helles Dinkelmehl

3 TL Salz

4 EL Hanfsamen

3 EL Flohsamen

200ml Wasser

100g Naturjoghurt

1/2 Würfel Frischhefe

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Joghurt und Wasser-Hefe-Gemisch dazu geben. Gut kneten (lassen). Schön zusammen kneten und zugedeckt mit einem feuchten Geschirrtuch an einem warmen Plätzchen aufgehen lassen.

Backofen (inkl. Gusseisentopf) auf 240 Grad vorheizen. Den Teig ohne gross zu kneten zu einem schönen Brot formen, in den vorgeheizten Topf geben, Deckel drauf und ab in den Backofen. Nach 30 Minuten Deckel entfernen und weitere 12-15 Minuten backen. Zum Auskühlen aus dem Gusseisentopf nehmen.

Meine erste Linzer torte

Bei uns zu Hause war hauptsächliche die Frau des Hauses in der Küche tätig. Ab und an nahm jedoch mein Papa dieses Revier in Beschlag und an ein paar seiner Erzeugnisse erinnere ich mich ganz genau. Eins davon war die Linzer Torte. In unserem Keller lagern noch verschiedene Konfitüren vom vergangenen Sommer und endlich habe ich mich auch an eine Linzer Torte gewagt...

Zutaten:

200g Mehl

320g gemahlene Mandeln

150g Zucker

1 Prise Salz

2 gestrichene TL gemahlener Zimt

1 Prise Nelkenpulver

220g kalte Butter

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

3 Eigelb

1 Eigelb plus 1TL Rahm zum Bestreichen

300 bis 350g Konfitüre (am Besten ohne Kerne und mit hohem Fruchtgehalt)

 

Zubereitung:

1. Das fein gesiebte Mehl mit den Mandeln, dem Zucker, Salz und den Gewürzen in einer Schüssel gut vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und zu Mischung geben. Sofort alles mit den Händen zerbröseln.

 

2. In einer anderen Schüssel die Eigelbe mit der Zitronenschale verquirlen und zum Teig geben. Alles zusammen mit dem Rührstab der Küchenmaschine gut verkneten.

 

3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie verpackt während mindestens 3 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

 

4. Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. Zwei Drittel des Teiges als Boden (inkl. ca. 1cm hohem Rand) in eine eingefettete und mit Mehl bestäubte Form geben. Die Konfitüre darauf verteilen. Den restlichen Teig ausrollen und nach Belieben Formen ausstecken und auf die Konfitüre legen.

 

5. Das Eigelb mit dem Rahm vermischen und den Teig damit bepinseln. Die Linzer Torte in der Ofenmitte während 30 bis 40 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Die Torte am Besten gleich in der Form (abgedeckt mit einer Folie) an einem kühlen Ort vor dem Servieren bzw. Verschenken 3 bis 4 Tage ruhen lassen.

Vollkorn-Dinkelbrot mit Leinsamen

Seit ich entdeckt habe, wie wunderbar Brot im Gusseisentopf gebacken wird, backe ich unser Brot mehrheitlich selber. Sämtliche Kreationen entstehen ganz spontan und daraus, was halt gerade da ist. Mittlerweile habe ich einen ziemlich grossen Mehl, Körner und Flockenvorrat. Beginnen wir mal die verschiedenen Kombinationen zu sammeln...

Zutaten:

400g Mehl

300ml Wasser

1/2 Würfel Frischhefe

2TL Salz

Leinsamen

 

Zubereitung:

Die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen. Mehl,Salz und Leinsamen mischen. Wasser-Hefe-Gemisch zum Mehl geben. Alles gut verkneten. Teig ruhen lassen, bis er schön aufgegangen ist. Vorsichtig zu einem Brot formen. 

 

Backofen auf 240 Grad vorheizen. Gusseisentopf mit Deckel (allenfalls Griff abschrauben und Loch mit Alufolie schliessen) ebenfalls mit vorheizen. 

 

Teig in den Gusseisentopf geben, Deckel schliessen und während 30 Minuten mit geschlossenem Deckel backen. Danach Deckel entfernen und das Brot noch weitere 12-15 Minuten im offenen Topf fertig backen.

 

Das fertige Brot zum Auskühlen aus dem Topf nehmen.

Weggli wie vom Beck

Zutaten:

Vorteig

100g Halbweissmehl

100g Milch

0,1g Frischhefe

 

Hauptteig

160g Milch

340g Halbweissmehl

10g Frischhefe

5g Zucker

10g Malz (habe ich weggelassen)

50g Butter

10g Salz

 

Eistreiche

1 Ei

10-15g Milch

je 1 Prise Salz und Zucker

 

Zubereitung:

Vorteig

100g Halbweissmehl, 100g Milch und 0,1g Hefe in der Knetschüssel mit einem Holzlöffel gut vermischen, abdecken und während 18-24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

 

Hauptteig

Den Vorteig und alle Zutaten ausser die Butter und das Salz bei niedrigster Stufe 5 Minuten mischen. Weitere 5 Minuten auf der zweiten Stufe kneten lassen. Dann die weiche Butter Stückchen für Stückchen dazugeben und einarbeiten lassen, evtl. von Hand etwas nachhelfen. Dann das Salz zufügen und den Teig nochmals 5-10 Minuten schonend kneten, bis ein dehnbarer, elastischer Teig entstanden ist.

Abgedeckt während mindestens 60 Minuten gehen lassen.

 

Formen

Teig auf die unbemehlte Arbeitsfläche geben und in Portionen von ca. 60g zerteilen. Die Teiglinge zu runden Kugeln formen. 20 Minuten abgedeckt entspannen lassen. Dann die Teigkugeln mit einem Holzlöffel, einem Messergriff oder der Handkante langsam und ohne viel Druck auszuüben, aber tief eindrücken. Gefühlt hast Du das Weggli bereits halbiert. Man sollte teilweise durch den dünnen Teig hindurch aufs Backpapier sehen.

Die Weggli das erste Mal mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen, nach 20 Minuten das zweite Mal anstreichen. Vor dem Backen 5 Minuten antrocknen lassen.

 

Backen

Die Weggli nun im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 18-20 Minuten backen. Nach 5 Minuten die Ofentüre ein paar Sekunden öffnen, um die entstandene Feuchtigkeit (aus dem Teig) entweichen zu lassen. Die Weggli für einen schönen Glanz noch heiss grosszügig mit Milchwasser (halb Milch, halb Wasser) bestreichen.

Rhabarberküchlein mit Streusel

 

 

 

 

 

 

Leider noch nicht mit eigenem Rhabarber... Der wächst nun zwar endlich an zwei Standorten im Garten, aber ist dieses Jahr wohl noch ein bisschen zu klein. Geschmeckt haben sie trotzdem wunderbar, die Küchlein.

Zutaten:

200g Rhabarber

 

3EL Butter

2dl Milch

2 Eier

90g Zucker

230g Mehl

1 Prise Salz

2TL Backpulver

 

Streusel:

10g Butter

20g Mehl

1 Beute Vanillezucker

 

Zubereitung:

Rhabarber waschen und schälen, in ca. 5mm grosse Würfelchen schneiden. 

Für den Teil Butter in einer Pfanne schmelzen. Pfanne vom Herd nehmen und Milch dazu giessen. Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Milch-Butter-Gemisch dazugiessen. Mehl, Salz und Backpulver dazugeben und alles zu einem dünnen Teig rühren.

Rhabarberstücke unter den Teig heben.

Teig in den Papierförmchen im Muffinblech verteilen.

Für die Streusel Butter, Mehl und Vanillezucker zwischen den Händen krümelig reiben. Über die Küchlein streuen. 

Küchlein in die Ofenmitte des kalten Backofens schieben und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Osterhäschen (oder eben Osterkätzchen)

Passend für den Osterbrunch ein paar leckere Osterhasen (hätten es werden sollen, Osterkätzchen sind es geworden) gebacken. 

 

Zutaten:

700g Mehl

1 EL Salz

1 EL Honig

1 EL Essig

1 EL Vanillearoma

100g Butter

3 Eier

25g frische Hefe

250ml warme Milch

Zuckeraugen etc. zum Verziehren

 

Zubereitung:

Mehl, Salz, Honig, Essig, Vanillearoma, Butter (weich) und zwei Eier in eine grosse Schüssel geben. Die Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. Die Milch und Hefe nun zu den restlichen Zutaten geben und zu einem Teig rühren. Den Teig nun mindestens eine Stunde gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten und 60g schwere Stücke wegnehmen. Diese zu einer ca. 30cm langen Rolle formen und zu einer Schnecke zusammen legen. 

Weitere 30g vom Teig wegnehmen und zu einem Oval formen. In der Mitte ca. 2/3 einschneiden. Ein letzter Teil von gut 10g bildet das Puschelschwänzchen.

Alle Stellen des Teiges, an denen Teile aneinander geklebt werden, mit verquirltem Ei bestreichen. Die einzelnen Teile nun zu einem Hasen zusammen setzen und alles mit Ei bestreichen. 

Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.

 

Nach dem Abkühlen nach Belieben verzieren und mit Schleife versehen. Fertig sind die Häschen, Kätzchen oder was auch immer... Geschmeckt haben sie auf jeden Fall.

Osterschokoladen-verwertungs-Kuchen

Wie jedes Jahr nach Ostern sind da Unmengen an Schokolade, die selbst meine Hexlein nicht schaffen (oder schaffen dürfen). Wohin also mit der ganzen süssen Pracht? Die ersten drei großen Kinderübnerraschungseier plus einige kleine Schokoladeneier haben wir in einen Kuchen verwandelt. Und da er einfach wirklich gut war, hier das Rezept. (Das ursprüngliche Rezept ist auf chefkoch.de unter "Marmorkuchen nach Frieda - klassische Art" zu finden.

 

Zutaten:

200g Butter (weich)

160g Zucker

1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

1 Msp. geriebene Zitronenschale

6 Eigelb

6 Eiweiss

1 Msp. Salz

120g Zucker

280g Weizenmehl

1/2 Pack Backpulver

100ml Milch (lauwarm)

Schokolade

 

Zubereitung:

Die weiche Butter mit 160g Zucker und Vanillezucker sowie der geriebenen Zitrone cremig rühren.

Eier trennen. Die Eidotter nach und nach in die Butter-Zucker-Masse rühren.

Die 6 Eiweiss mit der Msp. Salz halbfest schlagen und mit den restlichen 120g Zucker zu Schnee Weiter schlagen.

Mehl mit Backpulver mischen. Milch leicht anwärmen. Abwechselnd (etwa in 3-4 Schritten) zuerst etwas Mehl auf die Butter-Zucker-Eidotter-Masse sieben, dann etwas lauwarme Milch dazu giessen und eine Portion Eischnee daraufgehen. Mit einem Holzlöffel, der idealerweise in der Mitte ein Loch hat, alles unterheben (auf keinen Fall ein Rührgerät benutzen). Wiederholen bis alles untergehoben und sorgfältig vermischt ist.

Kuchenform gut mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.

Kleingehackte Osterschokolade in den ganzen Teig oder wahlweise mit etwas Kakaopulver in die Hälfte des Teiges geben (dann gibt es wirklich einen Marmorkuchen). 

Für einen Marmorkuchen nun die helle Masse in die Kuchenform geben, die dunkle Teigmasse darauf und mit einer Gabel spiralförmig unterziehen. So entsteht das Marmorkuchenmuster.

Nach belieben kleine Ostereier in den Teig drücken (Achtung, nicht zu weit nach unten, da die Schokolade ansonsten beim Backen auf den Boden des Kuchens sinkt. 

 

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Unter- und Oberhitze) gut 45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Nach dem Auskühlen nun nach Lust und Laune mit Schokoglasur überziehen und dekorieren oder einfach "nackig" geniessen.