"Mamaaa, was gits hüt?" - Menüplanung

Kochen für kleine Hexlein oder andere "schnäderfräsige" Kinderlein. Etwas, was auch den Eltern schmeckt, abwechslungsreich und auch noch gesund ist. Ganz wichtig ist mir auch saisonale und regionale Zutaten zu verwenden. Bei uns findet man im Februar keine Erdbeeren auf dem Tisch.

 

Die tägliche Herausforderung für alle Mamas und Hausfrauen. Und weil ich weiss, dass einige Mamas täglich - ähnlich wie ich - mit rauchenden Köpfen überlegen, was sie der Familie denn heute zaubern könnten... Lasse ich Euch zur Inspiration einfach mit an unseren Tisch sitzen.

 

Än Guetä, än Guetä, än Guetä mitenand.

Än Guetä allne grosse Lüüt, än Guetä allne chlienä Lüüt.

Än Guetä, än Guetä, än Guetä mitenand.

Trotz meiner Spontanität ;-) habe ich mit einer klaren Menüplanung viel gewonnen. Ich erspare mir das tägliche darüber nachdenken, was mittags auf den Tisch kommen soll. Es hilft mir abwechslungsreicher und vorausschauender zu kochen. So kann ich beispielsweise - dank grosser Gefriertruhe - grössere Mengen zu bereiten und fürs nächste Essen auf Vorrat einfrieren. Zusätzlich kann ich unsere Einkäufe besser planen und somit auch FoodWaste deutlich reduzieren.

 

Im Rahmen meines Projektes: "Mehr Struktur und Organisation für mehr Freiräume" bin ich die Menüplanung nochmals angegangen, nachdem ich es eine Zeit lang leider wieder schleifen liess.

 

Schreibe sämtliche Menüs auf eine Liste, welche in Deiner Familie gerne gegessen werden. Ergänze diese Liste vielleicht mit Rezepten, welche Du schon immer einführen wolltest. Vielleicht macht ihr das auch alle gemeinsam. Mehrere Köpfe denken besser.

Nun sortiere diese Liste nach verschiedenen Kategorien. Ich habe hauptsächlich nach Beilagen - also Pastagerichte, Kartoffeln, Reis/Couscous/Ebly, Polenta und Gerichte mit Teig wie beispielsweise Hamburger oder Omeletten aufgeteilt.

Dieselben Kategorien habe ich dann auch den Wochentagen Montag bis Freitag gegeben und dann angefangen die Gerichte zuzuteilen. 

Schlussendlich konnte ich sechs komplette Wochen mit unterschiedlichen Gerichten füllen.

Samstags erledigen wir immer den Wocheneinkauf, so dass unter der Woche eigentlich nur noch wenig an frischen Produkten gekauft werden muss. Die Menüpläne erleichtern mir auch das Schreiben der Einkaufsliste. Menüplan der kommenden Woche zur Hand genommen, noch rasch mit den Terminen und allenfalls (auch je nach Saison) vorhandenen Lebensmitteln abgleichen und schon fast fertig ist der "Postizettel".

Die Idee ist nun, mit kleinen saisonalen Änderungen natürlich, die Wochenmenüpläne immer wieder zu wiederholen und somit nun fürs Erste mit der Kochplanung durch zu sein ;-).

Natürlich ist es total individuell - was mag man gerne, was essen die Kinder, wie isst man... - aber vielleicht kann ich Euch ein bisschen inspirieren. Ich werde nun fortlaufend auch die entsprechenden Rezepte posten.

"Mamaaa, was gits hüt?" - Woche 1

"Mamaaa, was gits hüt?" - Woche 2

"Mamaaa, was gits hüt? - Woche 3

"Mamaaa, was gits hüt?" - Woche 4

"Mamaaa, was gits hüt?" - Woche 5

"Mamaaa, was gits hüt" - Woche 6